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Ausreise nach China

4. December 2020

Hallo meine Lieben,

Ich hoffe euch geht es gut und ihr habt den Donnerstag gut gestartet. Ich habe mir gedacht, dass ich euch ein wenig mehr über einen Blog auf meinem China Abenteuer mitnehme. Erwartet jetzt literarisch keinen Bestseller, ich bin nicht so der schöne Texte schreiben Typ. Ich schreibe eher so, dass ihr euch vorstellen könnt, wie ich mit euch am Tisch bei einer Tasse Tee oder Kaffe sitze und wir einfach ein Gespräch führen.

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, war das unser 2. Anlauf bei der Ausreise. Beim ersten Anlauf wurde bei mir 24 Stunden vor Abflug Morbus Basedow diagnostiziert. Da ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht mit Medikamenten eingestellt war, hatte der Endokrinologe abgeraten abzureisen. Er meinte aber, dass ich zwischen 4 und 6 Wochen eingestellt sein könnte. Und wie ihr seht, hat es auch geklappt. Ich nehme nun täglich meine Pillen und muss in regelmäßigen Abständen zum Doc Blut abnehmen. 

Aber jetzt zum eigentlichen Thema: Dem 2. Anlauf der Ausreise. Die verlief auch wie verhext. Ich hatte in den Instagram Stories erwähnt, dass unsere Daten der Testergebnisse fehlerhaft waren. Namen falsch geschrieben (bei meinem Namen auch keine Kunst), teilweise fehlendes Geschlecht auf dem Dokumenten uns zu guter Letzt hat bei dem Dokument das wichtigste gefehlt: die Art des Tests. Das hat alles sehr viel Zeit gekostet und letzteres haben wir erst erfahren, nachdem unser Antrag beim Konsulat abgelehnt wurde. Da um 19:30h niemand mehr im Labor arbeitet, mussten wir uns bis zum nächsten Tag gedulden, um das korrekte Dokument zu erhalten. Letztendlich musste ich dann selbst zum Labor laufen und das Ergebnis abholen, weil die das nicht mailen…. gesagt getan, Dokumente abgeholt und den Antrag erneut gestellt. Lief dieses Mal dann auch alles glatt.

Der Vormittag verlief schon stressig genug. Obwohl man sich tagelang mit dem ganzen Thema beschäftigt hat mit Koffer packen, Wäsche waschen und co, gab es in den letzten Stunden doch noch einiges zu tun. Mit Kleinkind auch nicht so einfach. Er möchte ja auch von uns Entertainment. 

Gestresst und erschöpft am Flughafen angekommen haben wir dann beim Check-in erfahren, dass unsere Maschine 3,5 Stunden später abfliegt…. kein Kommentar. Ok, wir hätten es ja auch nochmal prüfen können, aber ja ging im Stress unter. Somit hieß es 3,5 Stunden am Flughafen überbrücken…. haben wir auch geschafft. 

Mit Kind darf man zum Glück als erstes in den Flieger. Wir mussten also nicht anstehen. Es wurde der erste QR Code vom Konsulat eingescannt. Und ein 2. musste bereits für die Ankunft generiert. (Mit diesen ganzen Codes und Dokumenten kann man echt durcheinander kommen, aber wenn man den Prozess durchläuft, ist das nicht so schwer.) Beim Boarding wurde neben dem QR Code auch unsere Temperatur gemessen. Wer keinen gültigen QR Code vom Konsulat hat, darf nicht in den Flieger. Kurz vor Start im Flieger kam die Meldung, dass ein Passagier nun doch nicht mitfliegen kann. (Ich vermute er hatte keinen gültigen Code vom Konsulat) Da sein Gepäck, bereits im Flieger war, mussten dies die Leute vom Flughafen wieder aus dem Flieger fischen. Erst dann konnten wir abheben. Da man diesen Code erst bei Boarding präsentiert, kann das halt passieren. (Bzgl. Verbesserungsvorschläge für den Prozess, schweige ich jetzt einfach mal)

Der Flug verlief angenehm, unser Sohn hat geschlafen und auch sonst Spaß im Flieger. Er war ziemlich entspannt. Es wurde 2x die Temperatur gemessen. 

Nachdem wir in Shanghai gelandet sind, wurden wir gebeten so lange im Flieger zu sitzen bis unsere Reihe aufgerufen wurde. Wir waren zum Glück beim 2. Aufruf schon dran und konnten mit Sack und Pack aus dem Flieger. Von da an ging es los. QR Code zeigen (diesen hatten wir zum Glück bereits vor Abflug erstellt und einen Screenshot gemacht) den mussten wir zig mal vorzeigen. Bei der ersten Station haben wir die Behälter für unseren COVID Test erhalten, dann ging es weiter zur Teststelle. 2 mal Nasenabstrich. War ok. Größere Hürde war der Rachenabstrich bei unserem Sohn. Er hat sich partout geweigert…. die Beamten haben gleich Ein Snickers ausgepackt…. allerdings hat unser Sohn bis heute noch keine Schokolade, geschweige ein Snickers gegessen, also blieb ihm nichts anderes übrig als eine „Diva“ zu bleiben

Irgendwann hat es dann geklappt und wir sind weiter. Ab da, ging es mit der Laune vom Kleinen bergab. Nachdem wir dann die Koffer hatten sind wir über den Zoll zur Einteilung der Quarantäne Hotels. Wir haben vor Abreise noch schnell ein Apartment gebucht und hoffen nun, dass wir dort rein können. Sobald das Ergebnis da ist, bekommen wir die Info, ob wir umziehen können. Drückt uns die Daumen!

1 Stunde hat es gedauert bis wir alle Formulare ausgefüllt hatten, danach haben wir auf den Bus gewartet, der uns zum Hotel gebracht hat. Wir sind in einem Hotel am Bahnhof untergebracht. Unser Sohn ist ganz happy, wenn er aus dem Fenster schaut, sieht er Züge, Busse, Motorräder und Autos. 

Das Zimmer ist nicht groß, aber grösstenteils sauber. Die erste Nacht war auch ganz gut und das chinesische Frühstück war auch nicht schlecht. Wir sind gut vorbereitet und haben Putzmittel, Tassen, Handtücher (wir haben nur 2 kleine Handtücher bekommen), und Bettlaken mit. Die Bettlaken spannen wir tagsüber über unsere Betten und halten uns darauf auf. So schlafen wir abends nicht in schön sauberen Betten. 

Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken. Wir hoffen, dass wir in das Apartment umziehen können. 

Drückt uns die Daumen.

Ich werde auch ein paar Eindrücke auf Instagram teilen, also schaut auch gerne dort vorbei

Thu-Trinh

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